Ehrung für Architekt Dietmar Feichtinger

Foto: Stadt Graz/Fischer
Am 8. Mai 2026 wurde Dietmar Feichtinger mit der Großen Goldenen Ehrennadel der Kammer der Ziviltechniker:innen für Steiermark und Kärnten ausgezeichnet.
Den Auftakt des Tages bildete ein Empfang im Grazer Rathaus auf Einladung von Bürgermeisterin Elke Kahr, dem Feichtinger gemeinsam mit seiner Frau Barbara Feichtinger-Felber sowie seiner Mutter, Schwiegermutter, weiteren Familienmitgliedern und Freunden folgte. Dort trug sich Dietmar Feichtinger in das Große Goldene Buch der Stadt Graz ein – ergänzt um eine gezeichnete Brücke als persönliches Symbol seines architektonischen Schaffens.
Neben Vizebürgermeisterin Judith Schwentner, Stadträtin Claudia Unger und Stadtbaudirektor Bertram Werle nahmen zahlreiche Vertreter:innen der ZT Kammer am Empfang teil, darunter Kammerpräsident Gustav Spener, die Sektionsvorsitzenden Thomas Eichholzer und Burkhard Schelischansky, Rainer Wührer als stellvertretender Vorsitzender der Sektion Architekt:innen, Gerhard Springer, Mitglied des Sektionsvorstandes, sowie Jutta Frick, Leiterin der Kammerdirektion.
Im Anschluss fand der Festakt in der Aula der Technische Universität Graz statt. Nach den Begrüßungsworten von Kammerpräsident Gustav Spener, Rektor Horst Bischof und Vizebürgermeisterin Judith Schwentner hielt Architekt Alfred Bramberger die Laudatio auf seinen Freund und international renommierten Architekten aus Bruck an der Mur. Dabei würdigte er nicht nur Feichtingers klare architektonische Haltung und sein international beachtetes Werk, sondern gewährte vor allem persönliche Einblicke und erzählte von gemeinsamen Erlebnissen und Begegnungen.
In seinem Festvortrag „Architektur verbindet“ sprach Dietmar Feichtinger über seinen Werdegang, sein architektonisches Schaffen und die verbindende Kraft von Architektur. Die Bandbreite seiner Werke reicht von Bahnverbindungen und Infrastrukturbauten über Schul- und Bürogebäude bis hin zu international bekannten Brückenprojekten wie der Simone-de-Beauvoir-Brücke in Paris oder dem Steg zum Mont-Saint-Michel. Dabei betonte Feichtinger seinen Anspruch, „gute und vernünftige Architektur“ zu schaffen, die Menschen verbindet und Orte stärkt.
Die Verleihung der Großen Goldenen Ehrennadel würdigte sein architektonisches Werk ebenso wie seine Haltung zur Baukultur und zum Berufsstand.


