Geoday 2026

Foto: Helmut Lunghammer

Der Geoday 2026 an der Technische Universität Graz bot am 12. und 13. Mai erneut spannende Einblicke in die vielfältige Welt der Geodäsie. Schülerinnen und Schüler konnten an interaktiven Stationen aktuelle Entwicklungen aus Forschung und Praxis kennenlernen und erleben, wie stark Geodäsie mit Digitalisierung, Klimaforschung, Infrastruktur und Raumfahrt verbunden ist.

Im Mittelpunkt standen unter anderem Fragen wie: Hat der Klimawandel Einfluss auf Satellitenbahnen? Wie lassen sich Geografie und Data Science miteinander verbinden? Oder was „fühlt“ ein Gebäude eigentlich? Vorgestellt wurden dazu Themen wie Online-Monitoring von Brücken, Tunneln und Staumauern, Umweltmonitoring aus dem Weltall, satellitengestützte Navigation sowie die Generierung virtueller Welten aus Laserdaten.

Besonders eindrucksvoll waren die praxisnahen Demonstrationen zu LiDAR-Technologien, Drohnenanwendungen und AI-gestützter Positionsbestimmung. Damit wurde den Besucher:innen anschaulich vermittelt, wie moderne Vermessungstechnologien heute in Forschung, Planung und Infrastruktur eingesetzt werden.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von zahlreichen Partner:innen aus Wirtschaft und Praxis. Auch die Ziviltechniker:innen beteiligten sich gerne am Geoday und trugen dazu bei, jungen Menschen die vielseitigen Berufsbilder und Zukunftsperspektiven der Geodäsie näherzubringen.